Es ist 18:30 Uhr beim gemeinsamen Familienessen. Alle lachen, stoßen an und erzählen Geschichten – doch für dich klingt der ganze Raum wie unter Wasser.
Du gibst dir größte Mühe mitzukommen, schnappst aber nur jede dritte Silbe auf. Dieses ständige Anstrengen gegen den Lärm im Hintergrund erschöpft ungemein.
Am Ende nickst du nur, lächelst und blickst auf deinen Teller – und fühlst dich mitten unter deinen Liebsten völlig isoliert.
Das mühsame Zusammensetzen halber Wörter in lauten Lokalen kostet jeden Tag enorm viel Energie und sorgt für stille Frustration. Ein ständiger Kampf, der selbst lebensfrohe Großeltern außen vor lässt, obwohl sie mitten am Tisch sitzen.







